Montag, 23. Januar 2012

THE Trip - we kept rolling, Part II

Part II:

Nach ein paar weiteren Stunden Fahrt war es dann also soweit - Welcome to fabulous Las Vegas.
Eine unglaubliche Stadt, in der es alles gibt, was man sich vorstellen kann - in der man viel zu viel Geld für unzählige verlockende Dinge ausgeben kann, die man eigentlich nicht braucht.

Als Weihnachtsgeschenk für uns alle und als Geburtstagsgeschenk für mich, haben wir uns recht spontan überlegt, dass wir uns in der ersten Nacht doch "etwas gönnen" könnten. Nach einigem iPhone-Einsatz und Telefonaten war die Entscheidung gefallen: Trump International, Suite im 48. Stock.


Der äußere Eindruck machte Lust auf mehr und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht:

48. Stock hat eben so seine Vorteile!

Kam am nächsten Morgen selbstverständlich zum Einsatz

Ein Zimmer der Suite...

Die Freude ist eben doch am größten, wenn man sie teilen kann ;)

2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Wohnzimmer, Küche, seidenüberzogene Hemdbügel, Marmor-es wäre ja langweilig, wenn man sich das immer leisten könnte...
Am ersten Abend ging es dann auch gleich nochmal los, wobei wir nach unserer langen Anreise nicht mehr ganz so partyhungrig waren, was sich in den nächsten Tagen aber "bessern" sollte.

Ganz wichtig in Las Vegas - "look the part, be the part". Einfach so tun, als ob man genau dorthin gehört.

Besser kann man nicht in einen Geburtstag starten - der 25.12.


An dieser Stelle möchte ich mich bei euch für allen für die zahlreichen Glückwünsche bedanken, die ihr mir per Mail, Facebook, Handy, SMS...habt zukommen lassen! Geburtstag feiert man im Leben wahrscheinlich nur einmal in Las Vegas und wenn, dann auch richtig - haben wir gemacht! ;)

An der Schlagader Las Vegas' dem Strip reihen sich all die luxuriösen Hotels, die allein durch ihre imposanten Fassaden und ihre schiere Größe bereits von außen eine Sehenswürdigkeit sind:

Der Strip: Unmengen an Menschen und Autos, Werbung und Lichter soweit das Auge reicht.


Das Venetian hat durchaus gewisse vertraute Elemente aus Venedig (s. auch oben)


Die Fontänenshow vor dem Bellagio

Vulkanausbruch vor dem Mirage
Hotel New York, New York
In Las Vegas hat man sich gedacht, man könnte doch einfach alles, was in der Welt einen Namen hat in einer Stadt zusammenfügen. Das Hotel New York, New York hat einen Ausschnitt der Skyline von NYC als Hotel nachgebaut - die Freiheitsstatue steht übrigens direkt daneben.

Eine der beeindruckendsten Bauten - Caesar's Palace. Mit 4000 Zimmern, einen Kolosseum als Veranstaltungsort, einer unendlich langen Indoor - Einkaufsmeile, unzähligen Restaurants, mehreren Casinos, Nightclubs...auf mehr als 15000m².


Der Trevi-Brunnen darf dabei auch nicht fehlen!

Wem Disneyland als Freizeitpark nicht ausreicht, der kann sich in Vegas natürlich auch vorübergehend in ein Märchenschloss einmieten.


Und was wäre der kühnste Größenwahn ohne la capital du monde avec ses monuments fameux, Paris!

La tour Eiffel...

...et l'Arc de triomphe
Doch all das sieht man bereits, wenn man ein wenig den Strip entlangläuft, weitere Highlights warten, wenn man sich die "Hotels" von innen anschaut, die allesamt gigantische Unterhaltungszentren sind:

Leider fast das einzige Bild - Fotos sind in den Casinos meist nicht erlaubt.

Die Casinos sind wahrlich Spielhöllen, in denen man durch fehlende Uhren und Fenster jegliches Zeitgefühl, und soviel Geld wie möglich, verlieren soll. An Spieltischen rollen die Würfel, werden Karten gemischt, wird Geld auf rot oder schwarz gesetzt oder es werden endlos Dollars in die einarmigen Banditen geworfen, um am Ende eh nie zu gewinnen. Wir haben uns natürlich auch ins Getümmel gestürzt, aber wussten doch ganz gut, dass es auf unserer weiteren Reise noch genug Dinge geben wird, für die wir unser Geld brauchen können. Es hat sich auch gezeigt, dass viele Menschen einfach zu viel Geld haben...wenn sich ein Herr mittleren Alters zu mir an den Spieltisch stellt, $1000 einsetzt, verliert und schulterzuckend weiterzieht, wundert man sich doch.

Ich muss zugeben, dass es durchaus verlockend ist, an einem Roulettetisch $20 auf rot zu setzen und nach 1 Minute mit einem Lächeln im Gesicht mit $40 die ersten Drinks des Abends etwas freimütiger zu bezahlen.

All das findet man außerdem:

Restaurant im Dschungel
Römische "Klassik" unter Kunsthimmel

Statuen, Stuck und Prunk - was davon echt ist, wer weiß...

Kanäle und Gondolieren im 2. Stock (!) des Venetian, wo man sich vom Geschäft ins Restaurant kann gondeln lassen...

Brücken, Laternen, Marktplatz, Hafen...alles im Hotel!

Wohin man schaut...Glanz und Prunk an jeder Ecke.
Es gab weiterhin Löwengehege in Casinos, pyramidenförmige Hotels, Achterbahnen und überall Shows (s. oben).

All das lässt sich am New Strip finden...wer es etwas "ruhiger" und überschaubarer mag, der verzockt sein Geld lieber am Old Strip. Old Strip...klingt soweit nicht sonderlich aufregend, aber dort lebt das eigentliche "Vegas-Feeling" auf:



Eine Fußgängerzone, in der man zwischen den einzelnen Casinos und Restaurants umherschlendern kann und überall Musiker und Straßenkünstler findet, und ja...warum sollte man nicht den kompletten Straßenzug mit einem Bildschirm überdachen?

So hatte ich mir Las Vegas im Vorfeld vorgestellt.

Bier in der Öffentlichkeit? Das gibt's auch nur in Las Vegas






Ich kann natürlich nicht verschweigen, dass wir auch ziemlich ausgelassen gefeiert haben, einiges an Geld von den Spieltischen in die Clubs gebracht haben, es Morgen mit leichten Kopfschmerzen gab und wir in Vegas gezwungenermaßen auch eines Abends eine Bar gefunden haben, in der die Drinks besonders teuer und die Bedienungen umso attraktiver waren. (Details werden nicht veröffentlicht, immerhin liest auch meine Mutti den Blog *zwinker*)

Und das war es auch "schon" von Las Vegas...man muss es gesehen, erlebt, erkundet und bestaunt haben. Diese Stadt ist definitiv der Inbegriff an Blenderei, Luxus auf Pump, Verschwendung, Übertreibung - einfach faszinierend. Aber wie meinte ein Ami zu uns: "Vegas is everything that's fucked up about America".

Wenn man Vegas den Rücken kehrt, fragt man sich doch irgendwie mit einem Grinsen, ob das alles tatsächlich in den letzen Tagen so passiert ist...aber was soll's: what happens in Vegas, stays in Vegas ;)

Immerhin haben wir es in SinCity bis zum 30.12 ausgehalten - höchste Zeit unseren Trip fortzusetzen. Nächstes großes Ziel war Los Angelos, aber wir ließen es uns nicht nehmen, durch das Death Valley zu fahren -we're on the road again:





Tolle Landschaft, endlos gerade Highways, von Zeit zu Zeit ein Truck, die größten aller großen Hits im Ohr...Roadtrip Teil II!

Death Valley ist eine Salzwüste im Osten Kaliforniens an der Grenze zu Nevada, die aufgrund des Kontrasts von montoner Ebene und markanten Gebirgszügen unbedingt einen Besuch wert ist.
Es war bereits den ganzen Trip über erstaunlich, was für ein unerhörtes Glück wir hatten - wieder einmal genau zum Sonnenuntergang kamen wir an unser Ziel, Zebriske Point:


Wie heißt es so schön..."Am Abend mancher Tage..."




 Das Eindrucksvollste war der Sound of Silence im Death Valley - es war absolut still...absolut.


Nach dem Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg nach Los Angelos. Da es bis dorthin doch recht weit war, entschieden wir uns auf halber Strecke zu übernachten und dann so wie geplant am 30.12. in LA anzukommen - auch dafür dafür muss wohl wieder ein neuer Post her.

Ich danke euch für euren Leseeifer, bei nächsten mal mehr aus:




Samstag, 21. Januar 2012

THE Trip - eine unglaubliche Tour, Part I


Hallo ihr Lieben,

da bin ich also wieder, zurück in Austin nach über 4 Wochen Abenteuertour quer durch die USA.

6 Jungs, 4 Wochen, 1 "Bus", knapp viertausend Kilometer, 3 Flüge, unzählige Highlights, lustige Momente, ein ungebrochener Teamgeist und unvergessliche Erlebnisse.
Da wir einfach zu viele Dinge erlebt haben, werde ich euch in mehreren aufeinanderfolgenden Blogeinträgen von von all unseren Eindrücken berichten.

Am 19.12 gab es also das große Wiedersehen am Flughafen in San Diego. Nachdem wir alle unsere Koffer eingesammelt hatten, ging es zum reservierten Mietwagen, den wir vor Ort gleich noch eine Stufe geupgraded haben, da wir bei der Anzahl der Koffer, Taschen und Rücksäcke, die die Jungs nach einem halben Jahr USA-Aufenthalt nach unserer Reise wieder mit nach Deutschland bringen, bereits ahnten, dass mehr Platz in unserem Fall nur von Vorteil sein kann - und das ist unser Schmuckstück, GMC Yukon XL:

Je mehr Profis am Werk...

...desto besser das Ergebnis!

An den ersten Tagen unseres Trips haben wir zunächst San Diego unsicher gemacht, wobei es äußerst  praktisch war, dass Michi, Hasi und Benne quasi ein Heimspiel hatten und uns Neulingen zeigen konnten, was Südkalifornien zu bieten hat. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und nicht im Ansatz winterlichen Temperaturen konnte es losgehen:

Pacific Beach

Historischer Hafen











Fährfahrt auf die vorgelagerte Insel Coronado
Von Coronada hat man einen wunderbaren Blick auf die "Skyline" von San Diego:


An diesem idyllischen Fleckchen haben wir uns dann auch noch solange aufgehalten bis die Sonne "im" Pazifik unterging:


Für alle Filmfans will ich hier natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass im Hotel Coronado Some like it hot mit Marilyn Monroe gedreht wurde, ja, ganz wichtig.

Nachdem wir den Abend in einem Club in Pacific Beach haben "ausklingen" lassen, mussten wir am nächsten Morgen zunächst einmal die Appartments der San Diego Jungs ausräumen, die ganz nebenbei ja auch noch ihren Auszug arrangieren mussten. Gesagt, getan!
Weiter ging es mit Downtown San Diego und dem Gaslamp quarter:

Axel, Michi, Daniel, Amel (Hasi)

Palmen im Winter - für mich ein absolutes Highlight

Ein wenig Entspannung muss sein!

Downtown
Da die Sonne immer schon gegen 17 Uhr unterging, haben wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages am Strand genutzt und den Sonnenuntergang am Sunset Cliff Boulevard auch gleich noch mitgenommen.

Dort ließ es sich wahrlich aushalten


An diesem Abend haben wir es dann etwas ruhiger angehen lassen und waren im IMAX 3D. Zu sehen gab es Mission Impossible, was eher Anlass gewesen wäre, etwas gegen den Schlafmangel zu tun, Sound und ein enorm großer Bildschirm ließen jedoch kaum eine Chance zum "Abschalten".
Tags darauf starteten wir im Balboa Park, einem weitläufigen Areal, auf dem man so ziemlich alles findet, was man in länderspezifische Gärten einteilen kann - englisch, japanisch, chinesisch...




Jungs brauchen immer und überall sportlichen Ausgleich - Football im Park!

Die Crew


Auch in California sind manche Dinge einfach ein wenig größer als man sie sonst kennt...


Dies sollte auch schon unser letzter Tag in San Diego sein, weshalb wir im Anschluss zum Point Loma gefahren sind, wo sich die SD-Boys quasi von San Diego "verabschieden" konnten, bevor wir uns am Abend auf den Weg nach Phoenix machten.



Von uns sieht man leider wenig (das kann in manchen Fällen bei uns nur gut sein ;) ), aber eine tolle Erinnerung!
Nach Sunset ging es dann auf nach Arizona. Der erste wirkliche Teil des Roadtrips - mit Rolling Stones, Red Hot Chili Peppers und diversen anderen großen Road-Trip-Hits ging es erst einmal direkt in die Highway-Patrol-Control auf der Suche nach mexikanischen blinden Passagieren.

Am nächsten Tag ging es auf dem Apachi-Trail weiter, vorbei an Phoenix, wo sich die Landschaft völlig veränderte, was nicht das einzige Mal bleiben sollte. Es sah nun aus wie im Wild West:


Und was macht man im Wilden Westen? Richtig...

Cowboys treffen

Indianer suchen

In Minen nach Gold schürfen
Saloons aufsuchen


Nach kurzem Zwischenstopp im Wild West Village ging die Erkundungstour auf dem Apache Trail weiter:

So muss es auf einem Roadtrip aussehen...

Der Michi
Soweit das Auge reicht...



Leider mussten wir feststellen und nach Rücksprache mit Einheimischen einsehen, dass der weitere Verlauf des Apache Trails leider nicht für unseren "Bus" ausgelegt war, sodass wir leider zur Umkehr nach Phoenix gezwungen waren, von wo es weiter ging nach Norden - Richtung Grand Canyon.

Auf dem Weg kamen wir an einem recht großen Outlet vorbei, das wir zu sechst halb ausgeräumt haben.
An diesem Abend ging es zum Dinner zu Subway - keine allzu gute Idee wie sich für Hasi und mich in der Nacht herausstellen sollte: Der Eat Fresh Slogan führte bei uns leider zu food poisening, was nach einer schlaflosen Nacht aber sogut wie überstanden war.

Der nächste Tag: Weihnachten, der 24.12!
In diesem Jahr fernab vom traditionellen Familiengeschehen, machten wir uns mit roten Zipfelmützen bewaffnet auf unsere Nationalparktour:

Erster Stopp Antilope Canyon:
Von außen kaum zu erkennen, zieht sich eine unglaublich schmale, aber tiefe, geschlängelte Schlucht über hunderte Meter durch den Fels. Unglaubliche Lichtspiele- und reflektionen ließen den Canyon an manchen Stellen fast "unwirklich" erscheinen.

Unspektakulär von außen...



Mit den Mützen hatten wir die Lacher stets auf unserer Seite!

Wer erkennt den Büffel?

Wer das Mädchen mit dem wehenden Haar? Solche Geschichten und Interpretationen hatte unser indianischer Führer stets parat.




Der erste Tagespunkt schien schon kaum mehr zu toppen zu sein, aber das war erst der Anfang...

Zweiter Stopp Horseshoe:


Beeindruckendes Panorama

6 Zipfelmützen mitten in Arizona
Letztes Ziel an unserem Weihnachtstag, der Grand Canyon. 
In meinem "Reisetagebuch" stets dazu folgendes: 
"Grand Canyon National Parc bei Sunset, a dream comes true. Ein überwältigender Eindruck,  wenn wir auch leider zu wenig Zeit hatten..."

Sollte ich nicht ganz so "frisch" wirken, ist das leider immernoch Subway zu verdanken ;)


So kann man Weihnachten also auch verbringen!

An diesem Abend stand die Anreise nach Las Vegas an...für diesen Teil unserer Reise reichen ein paar weitere Zeilen in diesem Post wohl nicht mehr aus. Daher gibt es im nächsten Bericht mehr zu lesen, wenn es heißt: