Part II:
Nach ein paar weiteren Stunden Fahrt war es dann also soweit -
Welcome to fabulous Las Vegas.
Eine unglaubliche Stadt, in der es alles gibt, was man sich vorstellen kann - in der man viel zu viel Geld für unzählige verlockende Dinge ausgeben kann, die man eigentlich nicht braucht.
Als Weihnachtsgeschenk für uns alle und als Geburtstagsgeschenk für mich, haben wir uns recht spontan überlegt, dass wir uns in der ersten Nacht doch "etwas gönnen" könnten. Nach einigem iPhone-Einsatz und Telefonaten war die Entscheidung gefallen:
Trump International, Suite im 48. Stock.
Der äußere Eindruck machte Lust auf mehr und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht:
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| 48. Stock hat eben so seine Vorteile! |
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| Kam am nächsten Morgen selbstverständlich zum Einsatz |
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| Ein Zimmer der Suite... |
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| Die Freude ist eben doch am größten, wenn man sie teilen kann ;) |
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2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Wohnzimmer, Küche, seidenüberzogene Hemdbügel, Marmor-es wäre ja langweilig, wenn man sich das immer leisten könnte...
Am ersten Abend ging es dann auch gleich nochmal los, wobei wir nach unserer langen Anreise nicht mehr ganz so partyhungrig waren, was sich in den nächsten Tagen aber "bessern" sollte.
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| Ganz wichtig in Las Vegas - "look the part, be the part". Einfach so tun, als ob man genau dorthin gehört. |
Besser kann man nicht in einen Geburtstag starten - der 25.12.
An dieser Stelle möchte ich mich bei euch für allen für die zahlreichen Glückwünsche bedanken, die ihr mir per Mail, Facebook, Handy, SMS...habt zukommen lassen! Geburtstag feiert man im Leben wahrscheinlich nur einmal in Las Vegas und wenn, dann auch richtig - haben wir gemacht! ;)
An der Schlagader Las Vegas' dem
Strip reihen sich all die luxuriösen Hotels, die allein durch ihre imposanten Fassaden und ihre schiere Größe bereits von außen eine Sehenswürdigkeit sind:
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| Der Strip: Unmengen an Menschen und Autos, Werbung und Lichter soweit das Auge reicht. |
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| Das Venetian hat durchaus gewisse vertraute Elemente aus Venedig (s. auch oben) |
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| Die Fontänenshow vor dem Bellagio |
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| Vulkanausbruch vor dem Mirage |
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| Hotel New York, New York |
In Las Vegas hat man sich gedacht, man könnte doch einfach alles, was in
der Welt einen Namen hat in einer Stadt zusammenfügen. Das Hotel New
York, New York hat einen Ausschnitt der Skyline von NYC als
Hotel nachgebaut - die Freiheitsstatue steht übrigens direkt daneben.
Eine der beeindruckendsten Bauten -
Caesar's Palace. Mit 4000 Zimmern, einen Kolosseum als Veranstaltungsort, einer unendlich langen Indoor - Einkaufsmeile, unzähligen Restaurants, mehreren Casinos, Nightclubs...auf mehr als 15000m².
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| Der Trevi-Brunnen darf dabei auch nicht fehlen! |
Wem Disneyland als Freizeitpark nicht ausreicht, der kann sich in Vegas natürlich auch vorübergehend in ein Märchenschloss einmieten.
Und was wäre der kühnste Größenwahn ohne
la capital du monde avec ses monuments fameux, Paris!
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| La tour Eiffel... |
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| ...et l'Arc de triomphe |
Doch all das sieht man bereits, wenn man ein wenig den Strip entlangläuft, weitere Highlights warten, wenn man sich die "Hotels" von innen anschaut, die allesamt gigantische Unterhaltungszentren sind:
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| Leider fast das einzige Bild - Fotos sind in den Casinos meist nicht erlaubt. |
Die Casinos sind wahrlich Spielhöllen, in denen man durch fehlende Uhren und Fenster jegliches Zeitgefühl, und soviel Geld wie möglich, verlieren soll. An Spieltischen rollen die Würfel, werden Karten gemischt, wird Geld auf rot oder schwarz gesetzt oder es werden endlos Dollars in die einarmigen Banditen geworfen, um am Ende eh nie zu gewinnen. Wir haben uns natürlich auch ins Getümmel gestürzt, aber wussten doch ganz gut, dass es auf unserer weiteren Reise noch genug Dinge geben wird, für die wir unser Geld brauchen können. Es hat sich auch gezeigt, dass viele Menschen einfach zu viel Geld haben...wenn sich ein Herr mittleren Alters zu mir an den Spieltisch stellt, $1000 einsetzt, verliert und schulterzuckend weiterzieht, wundert man sich doch.
Ich muss zugeben, dass es durchaus verlockend ist, an einem Roulettetisch $20 auf rot zu setzen und nach 1 Minute mit einem Lächeln im Gesicht mit $40 die ersten Drinks des Abends etwas freimütiger zu bezahlen.
All das findet man außerdem:
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| Restaurant im Dschungel |
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| Römische "Klassik" unter Kunsthimmel |
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| Statuen, Stuck und Prunk - was davon echt ist, wer weiß... |
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| Kanäle und Gondolieren im 2. Stock (!) des Venetian, wo man sich vom Geschäft ins Restaurant kann gondeln lassen... |
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| Brücken, Laternen, Marktplatz, Hafen...alles im Hotel! |
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| Wohin man schaut...Glanz und Prunk an jeder Ecke. |
Es gab weiterhin Löwengehege in Casinos, pyramidenförmige Hotels, Achterbahnen und überall Shows (s. oben).
All das lässt sich am New Strip finden...wer es etwas "ruhiger" und überschaubarer mag, der verzockt sein Geld lieber am Old Strip. Old Strip...klingt soweit nicht sonderlich aufregend, aber dort lebt das eigentliche "Vegas-Feeling" auf:
Eine Fußgängerzone, in der man zwischen den einzelnen Casinos und Restaurants umherschlendern kann und überall Musiker und Straßenkünstler findet, und ja...warum sollte man nicht den kompletten Straßenzug mit einem Bildschirm überdachen?
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| So hatte ich mir Las Vegas im Vorfeld vorgestellt. |
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| Bier in der Öffentlichkeit? Das gibt's auch nur in Las Vegas |
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Ich kann natürlich nicht verschweigen, dass wir auch ziemlich ausgelassen gefeiert haben, einiges an Geld von den Spieltischen in die Clubs gebracht haben, es Morgen mit leichten Kopfschmerzen gab und wir in Vegas gezwungenermaßen auch eines Abends eine Bar gefunden haben, in der die Drinks besonders teuer und die Bedienungen umso attraktiver waren. (Details werden nicht veröffentlicht, immerhin liest auch meine Mutti den Blog *zwinker*)
Und das war es auch "schon" von Las Vegas...man muss es gesehen, erlebt, erkundet und bestaunt haben. Diese Stadt ist definitiv der Inbegriff an Blenderei, Luxus auf Pump, Verschwendung, Übertreibung - einfach faszinierend. Aber wie meinte ein Ami zu uns: "Vegas is everything that's fucked up about America".
Wenn man Vegas den Rücken kehrt, fragt man sich doch irgendwie mit einem Grinsen, ob das alles tatsächlich in den letzen Tagen so passiert ist...aber was soll's:
what happens in Vegas, stays in Vegas ;)
Immerhin haben wir es in
SinCity bis zum 30.12 ausgehalten - höchste Zeit unseren Trip fortzusetzen. Nächstes großes Ziel war Los Angelos, aber wir ließen es uns nicht nehmen, durch das
Death Valley zu fahren -we're on the road again:
Tolle Landschaft, endlos gerade Highways, von Zeit zu Zeit ein Truck, die größten aller großen Hits im Ohr...Roadtrip Teil II!
Death Valley ist eine Salzwüste im Osten Kaliforniens an der Grenze zu Nevada, die aufgrund des Kontrasts von montoner Ebene und markanten Gebirgszügen unbedingt einen Besuch wert ist.
Es war bereits den ganzen Trip über erstaunlich, was für ein unerhörtes Glück wir hatten - wieder einmal genau zum Sonnenuntergang kamen wir an unser Ziel,
Zebriske Point:
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| Wie heißt es so schön..."Am Abend mancher Tage..." |
Das Eindrucksvollste war der
Sound of Silence im Death Valley - es war absolut still...absolut.
Nach dem Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg nach Los Angelos. Da es bis dorthin doch recht weit war, entschieden wir uns auf halber Strecke zu übernachten und dann so wie geplant am 30.12. in LA anzukommen - auch dafür dafür muss wohl wieder ein neuer Post her.
Ich danke euch für euren Leseeifer, bei nächsten mal mehr aus:
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