Howdy Y'all!
Nach einer kurzen Uni-Woche konnte am letzten Donnerstag die Thankgiving-Pause starten.
Am Donnerstag Vormittag habe ich Axel vom Flughafen abgeholt - einer "meiner Jungs" aus Würzburg, der zurzeit in Florida studiert - und dann konnte das Programm sofort losgehen.
Shauna - eines der Mädels aus meinem Coop - hat 7 Internationals zu Thanksgiving zur ihrer Familie nach Georgetown eingeladen. So kam es, dass wir beiden und fünf weitere Austauschstudenten die Chance hatten, den (eigentlich) wichtigsten amerikanischen Feiertag in einer texanischen Famlie verbringen zu können.
Traditionell wird das "Erntedankfest" im Famlienkreis gefeiert und als Highlight des Tages gibt es Turkey mit zahlreichen Beilagen, Salaten, Saucen und anschließenden Desserts.
Als "Gastgeschenke" brachten die Deutschen bewusst klischehaft verschiedene deutsche Biersorten und die Franzosen Wein, was unseren Gastgebern durchaus Freude bereitet hat.
Auf das Wiedersehen mit Axel musste natürlich auch erstmal angestoßen werden:
Nach dem durchaus reichhaltigen Essen konnten wir auf einem kurzen Verdauungsspaziergang sehen, was wir in Texas für eigentlich unmöglich gehalten haben:
Nach ein paar weiteren Stunden in geselliger Runde, die sich als durchaus interessant gestaltet haben - da wir zum ersten Mal in texanischem Hause zu Gast waren und die Texaner noch nie soviel Europäer auf einem Haufen gesehen haben - neigte sich unser Thanksgiving dem Ende zu...langsam.
Donnerstagnacht beginnt der Black Friday in Amerika, was soviel bedeuted, dass alle Geschäfte vor Weihnachten "schwarze Zahlen" schreiben wollen. Das Ganze sieht dann so aus, dass Donnerstagnacht gegen 22 Uhr alle Geschäfte öffnen und mit drastischen Rabatten um die Kunden werben - das mussten wir natürlich mitnehmen, vor allem um uns mit ein paar wärmeren Sachen für die kommenden Wochen auszustatten.
Im Outletcenter angekommen, standen die Amis schon in Schlangen vor den Geschäften - manche hatten ihren halben Tag bereits dort vor verschlossener Tür verbracht, um sich dann die besten Schnäppchen zu sichern.
Drängeln - schieben - geschoben werden - warten - suchen& finden.
Bis 3 Uhr morgens waren wir dann unterwegs und die Ausbeute konnte sich durchaus sehen lassen und bescherte Axel ein paar Problem mit dem zusätzlichen Gepäck auf dem Rückflug:
Das alles mag ziemlich ungewöhnlich klingen, aber für unsere amerikanischen Freunde gehört das seit Jahren zu Thanksgiving dazu: essen - schlafen - shoppen.
Übrigens gibt es in Amerika nichts, was es nicht gibt - hier mein Beweis:
Nachdem wir uns von unserem Shoppingerlebnis erholt hatten, ging es Freitag auf eine Campustour und auch Axel hat relativ schnell erkannt, dass in Texas einfach alles ein bisschen überdimensioniert ist:
Nachmittag ging es weiter zur eigentlichen Austin City:
Auf so einer Stadterkundungstour entdeckt man doch immer wieder Ecken, auf die man im Vorfeld noch nicht wirklich geachtet hat und sieht manches in "anderem Licht":
Freitagabend war es natürlich unumgänglich Axel mit der 6th Street bekannt zu machen - und so haben wir mit einer ganzen Truppe bis zum frühen Morgen Downtown unsicher gemacht.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Longhorn-Spirit.
Die Volleyballmädels hatten ihr letztes Heimspiel und für die Jungs vom Basketballteam ging es gegen Houston auf's Parkett - beides natürlich unverzichtbar.
Die Volleyballmädels haben in ihrem letzten regulären Spiel nach beeindruckender Leistung, die Meisterschaft in der Big 12 Conference gewonnen.
Eine kleine Besonderheit...bei jedem Spiel gibt es Halbzeitshows und so auch bei diesem Spiel.
Dieses Mal sollte ein Zuschauer aus dem Publikum versuchen, mit einem Aufschlag ein doch recht schmales Ziel auf der anderen Seite des Feldes zu treffen, um einen Flug eigener Wahl von JetBlue zu gewinnen.
Und jetzt ratet mal, wer diesmal dafür ausgewählt wurde:
Leider war die Aufregung vor 4000 Zuschauer stärker als die "jahrzehntelange" Volleyballerfahrung - es war knapp, aber eben kein Treffer. Chance vertan - Spaß gemacht hat es trotzdem und wenigstens habe ich jetzt ein JetBlue-Shirt in meinem Besitz. *zwinker*
Im Anschluss ging es in den Basketball-Dom, das Frank Erwin Center:
Auch hier konnten die Longhorns deutlich gewinnen, sodass wir abermals einen Grund finden konnten, uns am Samstagabend noch einmal auf der 6th Street ins Partyleben zu stürzen - auch diesmal kamen wir recht spät bzw. früh nach Hause - ein äußerst lustiger Abend - once again!
Sonntag stand zunächst primär Erholung auf dem Programm und dann war es nach dem vorherigen Zuschau-Sport-Samstag Zeit, um selbst aktiv zu werden und uns von unserem australischen Freund Matt in die hohe Kunst des Footballs einführen zu lassen.
Einige blaue Flecken später wissen wir nun auch, warum die Jungs in den Profiligen erstens Ausnahmeathleten sein müssen, 2 Meter groß sind und 150+ kg wiegen, um in diesem Sport Erfolg zu haben. ;)
Bei strahlendem Sonnenschein und auf frei zugänglichen Sportanlagen macht das Ganze eben auch richtig Spaß!
Ein super ereignisreiches, jedoch auch anstrengendes Wochenende ist nun vorüber.
Axel habe ich vorhin um 6 Uhr morgens zum Flughafen gebracht und somit beginnt für alle Studenten hier die heiße Endphase.
Morgen habe ich ein letztes Midterm, bevor in der darauffolgenden Woche die ersten beiden dreistündigen Finals warten, für deren Vorbereitung man doch noch die ein oder andere Stunde verwenden muss. Die Abschlussprüfungen umfassen den Stoff des gesamten Semesters und das heißt, dass ich eigentlich alles schon einmal zusammengefasst, gelernt und in Prüfungen abgeliefert habe.
Somit heißt es hier vielmehr auffrischen als neu lernen - Vorteil oder Nachteil?
Wir werden sehen.
Jetzt heißt es noch einmal zwei Wochen Gas geben, bevor die Semesterferien anstehen, für die es schon seit längerer Zeit Pläne gibt. Nach meinem letzten Final geht es mit Matt für 5 Tage nach New Orleans und quasi direkt im Anschluss treffe ich alle Würzburger Jungs, die derzeit in Amerika studieren, in San Diego - Axel, Michi, Amel und Benne!
Von dort aus werden wir dann für knapp vier Wochen die West Coast unsicher machen:
San Diego - Phoenix - Las Vegas (Christmas) - Los Angeles (Sylvester) - Highway #1 - San Francisco - New York - Austin / Deutschland.
Die Flüge sind gebucht, das Auto gemietet, die Vorfreude brodelt.
Aber bis dahin gibt es eben erstmal noch einiges zu schaffen.
Thanksgiving bedeuted für die Amerikaner tatsächlich "Dank geben" - und so möchte ich mich auch bei euch allen dafür bedanken, dass ihr interessiert verfolgt, was ich erlebe, mir "Feedback" gebt und mich in ganz unterschiedlichen Formen bei meinem großen Vorhaben hier in Amerika unterstützt habt und dies auch immer noch tut - Many Thanks!
Herzliche Grüße aus dem nun auch recht kalten Austin!
Nach einer kurzen Uni-Woche konnte am letzten Donnerstag die Thankgiving-Pause starten.
Am Donnerstag Vormittag habe ich Axel vom Flughafen abgeholt - einer "meiner Jungs" aus Würzburg, der zurzeit in Florida studiert - und dann konnte das Programm sofort losgehen.
Shauna - eines der Mädels aus meinem Coop - hat 7 Internationals zu Thanksgiving zur ihrer Familie nach Georgetown eingeladen. So kam es, dass wir beiden und fünf weitere Austauschstudenten die Chance hatten, den (eigentlich) wichtigsten amerikanischen Feiertag in einer texanischen Famlie verbringen zu können.
Traditionell wird das "Erntedankfest" im Famlienkreis gefeiert und als Highlight des Tages gibt es Turkey mit zahlreichen Beilagen, Salaten, Saucen und anschließenden Desserts.
Als "Gastgeschenke" brachten die Deutschen bewusst klischehaft verschiedene deutsche Biersorten und die Franzosen Wein, was unseren Gastgebern durchaus Freude bereitet hat.
Auf das Wiedersehen mit Axel musste natürlich auch erstmal angestoßen werden:
Nach dem durchaus reichhaltigen Essen konnten wir auf einem kurzen Verdauungsspaziergang sehen, was wir in Texas für eigentlich unmöglich gehalten haben:
| Ein rießiger Stausee mitten in Texas... |
| Emma, Egge, Robbert, Axel |
Nach ein paar weiteren Stunden in geselliger Runde, die sich als durchaus interessant gestaltet haben - da wir zum ersten Mal in texanischem Hause zu Gast waren und die Texaner noch nie soviel Europäer auf einem Haufen gesehen haben - neigte sich unser Thanksgiving dem Ende zu...langsam.
Donnerstagnacht beginnt der Black Friday in Amerika, was soviel bedeuted, dass alle Geschäfte vor Weihnachten "schwarze Zahlen" schreiben wollen. Das Ganze sieht dann so aus, dass Donnerstagnacht gegen 22 Uhr alle Geschäfte öffnen und mit drastischen Rabatten um die Kunden werben - das mussten wir natürlich mitnehmen, vor allem um uns mit ein paar wärmeren Sachen für die kommenden Wochen auszustatten.
Im Outletcenter angekommen, standen die Amis schon in Schlangen vor den Geschäften - manche hatten ihren halben Tag bereits dort vor verschlossener Tür verbracht, um sich dann die besten Schnäppchen zu sichern.
Drängeln - schieben - geschoben werden - warten - suchen& finden.
Bis 3 Uhr morgens waren wir dann unterwegs und die Ausbeute konnte sich durchaus sehen lassen und bescherte Axel ein paar Problem mit dem zusätzlichen Gepäck auf dem Rückflug:
| Amerikaner kaufen in einem LEVIS-Jeans-Shop auch gern mal für $1000 ein und zahlen bar ;) |
Das alles mag ziemlich ungewöhnlich klingen, aber für unsere amerikanischen Freunde gehört das seit Jahren zu Thanksgiving dazu: essen - schlafen - shoppen.
Übrigens gibt es in Amerika nichts, was es nicht gibt - hier mein Beweis:
Nachdem wir uns von unserem Shoppingerlebnis erholt hatten, ging es Freitag auf eine Campustour und auch Axel hat relativ schnell erkannt, dass in Texas einfach alles ein bisschen überdimensioniert ist:
Nachmittag ging es weiter zur eigentlichen Austin City:
| Outside the Capitol |
| Inside the Capitol |
| ...and around. |
Freitagabend war es natürlich unumgänglich Axel mit der 6th Street bekannt zu machen - und so haben wir mit einer ganzen Truppe bis zum frühen Morgen Downtown unsicher gemacht.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Longhorn-Spirit.
Die Volleyballmädels hatten ihr letztes Heimspiel und für die Jungs vom Basketballteam ging es gegen Houston auf's Parkett - beides natürlich unverzichtbar.
Die Volleyballmädels haben in ihrem letzten regulären Spiel nach beeindruckender Leistung, die Meisterschaft in der Big 12 Conference gewonnen.
Eine kleine Besonderheit...bei jedem Spiel gibt es Halbzeitshows und so auch bei diesem Spiel.
Dieses Mal sollte ein Zuschauer aus dem Publikum versuchen, mit einem Aufschlag ein doch recht schmales Ziel auf der anderen Seite des Feldes zu treffen, um einen Flug eigener Wahl von JetBlue zu gewinnen.
Und jetzt ratet mal, wer diesmal dafür ausgewählt wurde:
Leider war die Aufregung vor 4000 Zuschauer stärker als die "jahrzehntelange" Volleyballerfahrung - es war knapp, aber eben kein Treffer. Chance vertan - Spaß gemacht hat es trotzdem und wenigstens habe ich jetzt ein JetBlue-Shirt in meinem Besitz. *zwinker*
Im Anschluss ging es in den Basketball-Dom, das Frank Erwin Center:
Auch hier konnten die Longhorns deutlich gewinnen, sodass wir abermals einen Grund finden konnten, uns am Samstagabend noch einmal auf der 6th Street ins Partyleben zu stürzen - auch diesmal kamen wir recht spät bzw. früh nach Hause - ein äußerst lustiger Abend - once again!
Sonntag stand zunächst primär Erholung auf dem Programm und dann war es nach dem vorherigen Zuschau-Sport-Samstag Zeit, um selbst aktiv zu werden und uns von unserem australischen Freund Matt in die hohe Kunst des Footballs einführen zu lassen.
Einige blaue Flecken später wissen wir nun auch, warum die Jungs in den Profiligen erstens Ausnahmeathleten sein müssen, 2 Meter groß sind und 150+ kg wiegen, um in diesem Sport Erfolg zu haben. ;)
Bei strahlendem Sonnenschein und auf frei zugänglichen Sportanlagen macht das Ganze eben auch richtig Spaß!
Ein super ereignisreiches, jedoch auch anstrengendes Wochenende ist nun vorüber.
Axel habe ich vorhin um 6 Uhr morgens zum Flughafen gebracht und somit beginnt für alle Studenten hier die heiße Endphase.
Morgen habe ich ein letztes Midterm, bevor in der darauffolgenden Woche die ersten beiden dreistündigen Finals warten, für deren Vorbereitung man doch noch die ein oder andere Stunde verwenden muss. Die Abschlussprüfungen umfassen den Stoff des gesamten Semesters und das heißt, dass ich eigentlich alles schon einmal zusammengefasst, gelernt und in Prüfungen abgeliefert habe.
Somit heißt es hier vielmehr auffrischen als neu lernen - Vorteil oder Nachteil?
Wir werden sehen.
Jetzt heißt es noch einmal zwei Wochen Gas geben, bevor die Semesterferien anstehen, für die es schon seit längerer Zeit Pläne gibt. Nach meinem letzten Final geht es mit Matt für 5 Tage nach New Orleans und quasi direkt im Anschluss treffe ich alle Würzburger Jungs, die derzeit in Amerika studieren, in San Diego - Axel, Michi, Amel und Benne!
Von dort aus werden wir dann für knapp vier Wochen die West Coast unsicher machen:
San Diego - Phoenix - Las Vegas (Christmas) - Los Angeles (Sylvester) - Highway #1 - San Francisco - New York - Austin / Deutschland.
Die Flüge sind gebucht, das Auto gemietet, die Vorfreude brodelt.
Aber bis dahin gibt es eben erstmal noch einiges zu schaffen.
Thanksgiving bedeuted für die Amerikaner tatsächlich "Dank geben" - und so möchte ich mich auch bei euch allen dafür bedanken, dass ihr interessiert verfolgt, was ich erlebe, mir "Feedback" gebt und mich in ganz unterschiedlichen Formen bei meinem großen Vorhaben hier in Amerika unterstützt habt und dies auch immer noch tut - Many Thanks!
Herzliche Grüße aus dem nun auch recht kalten Austin!
