Hallo ihr Lieben,
und abermals muss ich mich bei euch entschuldigen, dass ich euch so lange auf die neuesten Neuigkeiten habe warten lassen. Die vier Midterms der letzten zwei Wochen waren der Hauptgrund, warum ich den Großteil meiner Zeit am Schreibtisch verbracht habe - einige liefen besser, andere wiederum nicht so glänzend, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Eine willkommende Abwechslung war das Turnier at Texas A&M (Agriculture & Mechanics) University, einer Universität, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe.
In the middle of nowhere, erstreckt sich der Campus der Uni über eine Fläche von insgesamt 24km² - UT Austin bringt es auf 2-3km². Am Freitag machten wir uns also auf den Weg nach College Station. College Station beheimatet A&M und ist wohl einer der konservativsten Orte in Texas - es gibt kaum schwarze Studenten an der Uni, auf dem Campus findet sich eine George-Bush-Library und alle neuen Studenten werden Erzählungen zufolge zunächst einmal indoktriniert, bevor das eigentliche Studieren losgeht.
Unsere Spiele sollten in einem riesigen Sportcomplex stattfinden - Schwimmbad, unzählige Basketball- und Volleyballfelder, Fitnessräume, Badmintoncourts und vieles mehr, alles in einem einzigen Komplex:
Bevor das Turnier am Samstagmorgen startete, stand Freitagabend das große Derby an - UT vs. A&M -
ein Spiel vor ca. 150 Zuschauern, das jährlich einen Höhepunkt im Men's Volleyball in Texas markiert.
Nachdem wir uns im ersten Satz knapp geschlagen geben mussten, konnten wir das Spiel in den folgenden Sätzen mit unserer besten Saisonleistung drehen und gingen zunächst mit 2:1 in Führung.
Der nächste Satz war an Spannung kaum zu überbieten - beim Stand vom 30:29 für UT, ging der nächste Aufschläger unseres Teams an die Grundlinie...absolute Stille in der Halle...die Spannung war auf beiden Seiten am Anschlag - bevor Chase mit einem Sprungaufschlag dem gegnerischen Annahmeriegel die Lichter ausschoss!
31:29 UT!
3:1 Sieg im Derby!
Die Freude war rießig und nach unserem hart verdienten Sieg, einem anschließenden Team-dinner und viel zu wenig Schlaf, hieß es am nächsten Morgen schon wieder um 9 Uhr Anpfiff zum ersten Vorrundenspiel im eigentlichen Turnier.
Nach 5 Spielen an diesem Tag, konnten wir in dem sehr guten besetzen Turnier abermals als Drittplatzierter abschneiden und mussten uns nur dem späteren Turniersieger geschlagen geben.
Needless to say, dass es Samstagabend einen guten Grund zum Feiern gab und ich mich die nächsten Tage eher langsam bewegte, da wir für das Turnier leider keinen dritten Mittelblock zur Verfügung hatten. Ein super Wochenende, bevor es dann wieder an die Bücher gehen konnte.
Unter der Woche gab es wieder einiges für die Uni zu tun, aber auch diesmal bot der Sport eine Abwechslung - die Basketball-Saison startete für die Longhorns:
Am Freitagabend hatte dann die International Affairs Society zum "Global Feast" (Feast = Fest) geladen. Von 18-21 Uhr gab es ein Buffet mit Speisen aus aller Herren Länder und dazu Darbietungen, verschiedener Studentenorganizationen - mit Studenten aus Hawaii, Indien, dem arabischen Raum...ein sehr interessanten und lustiger Abend.
Was gibt es sonst noch zu berichten?
So ganz langsam geht es auf die Weihnachtszeit zu, wie man auf dem Campus kaum übersehen kann:
Am Samstag hatte das Longhorn-Football Team das letzte Heimspiel, was wir natürlich nicht verpassen konnten, auch wenn die Jungs letztlich verloren haben - ein paar Eindrücke vom (aller-)letzten Match:
Jetzt geht es für mich in die kurze Woche bis zum Mittwoch vor Thanksgiving am Donnerstag. Über Thanksgiving kommt mich dann Axel (einer der Jungs aus Würzburg) aus Miami besuchen und danach neigt sich das Semester auch schon ganz stark dem Ende zu und damit rücken auch die ersehnten Semesterferien mit den großen Reiseplanungen etwas näher - aber dazu mehr beim nächsten Mal.
Viele Grüße aus Austin!
Take care & Hook'em
und abermals muss ich mich bei euch entschuldigen, dass ich euch so lange auf die neuesten Neuigkeiten habe warten lassen. Die vier Midterms der letzten zwei Wochen waren der Hauptgrund, warum ich den Großteil meiner Zeit am Schreibtisch verbracht habe - einige liefen besser, andere wiederum nicht so glänzend, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Eine willkommende Abwechslung war das Turnier at Texas A&M (Agriculture & Mechanics) University, einer Universität, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe.
In the middle of nowhere, erstreckt sich der Campus der Uni über eine Fläche von insgesamt 24km² - UT Austin bringt es auf 2-3km². Am Freitag machten wir uns also auf den Weg nach College Station. College Station beheimatet A&M und ist wohl einer der konservativsten Orte in Texas - es gibt kaum schwarze Studenten an der Uni, auf dem Campus findet sich eine George-Bush-Library und alle neuen Studenten werden Erzählungen zufolge zunächst einmal indoktriniert, bevor das eigentliche Studieren losgeht.
Unsere Spiele sollten in einem riesigen Sportcomplex stattfinden - Schwimmbad, unzählige Basketball- und Volleyballfelder, Fitnessräume, Badmintoncourts und vieles mehr, alles in einem einzigen Komplex:
| UT hat jedoch auch so ein "Planschbecken" |
| Indoor-Climbing-Wall - warum auch nicht? |
| Die selbe Anzahl an Feldern gibt es auf der anderen Seite der Halle noch einmal! |
Bevor das Turnier am Samstagmorgen startete, stand Freitagabend das große Derby an - UT vs. A&M -
ein Spiel vor ca. 150 Zuschauern, das jährlich einen Höhepunkt im Men's Volleyball in Texas markiert.
Nachdem wir uns im ersten Satz knapp geschlagen geben mussten, konnten wir das Spiel in den folgenden Sätzen mit unserer besten Saisonleistung drehen und gingen zunächst mit 2:1 in Führung.
Der nächste Satz war an Spannung kaum zu überbieten - beim Stand vom 30:29 für UT, ging der nächste Aufschläger unseres Teams an die Grundlinie...absolute Stille in der Halle...die Spannung war auf beiden Seiten am Anschlag - bevor Chase mit einem Sprungaufschlag dem gegnerischen Annahmeriegel die Lichter ausschoss!
31:29 UT!
3:1 Sieg im Derby!
Die Freude war rießig und nach unserem hart verdienten Sieg, einem anschließenden Team-dinner und viel zu wenig Schlaf, hieß es am nächsten Morgen schon wieder um 9 Uhr Anpfiff zum ersten Vorrundenspiel im eigentlichen Turnier.
Nach 5 Spielen an diesem Tag, konnten wir in dem sehr guten besetzen Turnier abermals als Drittplatzierter abschneiden und mussten uns nur dem späteren Turniersieger geschlagen geben.
Needless to say, dass es Samstagabend einen guten Grund zum Feiern gab und ich mich die nächsten Tage eher langsam bewegte, da wir für das Turnier leider keinen dritten Mittelblock zur Verfügung hatten. Ein super Wochenende, bevor es dann wieder an die Bücher gehen konnte.
Unter der Woche gab es wieder einiges für die Uni zu tun, aber auch diesmal bot der Sport eine Abwechslung - die Basketball-Saison startete für die Longhorns:
| Das Frank-Erwin-Center |
Am Freitagabend hatte dann die International Affairs Society zum "Global Feast" (Feast = Fest) geladen. Von 18-21 Uhr gab es ein Buffet mit Speisen aus aller Herren Länder und dazu Darbietungen, verschiedener Studentenorganizationen - mit Studenten aus Hawaii, Indien, dem arabischen Raum...ein sehr interessanten und lustiger Abend.
| Neuer Style? ;) Neben mir Stephan, einer der Volleyballer |
| Vive la France! |
| "Flo of Liberty" oder wie hieß das gleich noch? |
| Deutsch - französische Freundschaft |
Was gibt es sonst noch zu berichten?
So ganz langsam geht es auf die Weihnachtszeit zu, wie man auf dem Campus kaum übersehen kann:
Am Samstag hatte das Longhorn-Football Team das letzte Heimspiel, was wir natürlich nicht verpassen konnten, auch wenn die Jungs letztlich verloren haben - ein paar Eindrücke vom (aller-)letzten Match:
| Longhorn-Band |
| Immer einen Schnappschuss wert ;) |
| Innehalten vor dem Showdown |
| Out of many, one |
Jetzt geht es für mich in die kurze Woche bis zum Mittwoch vor Thanksgiving am Donnerstag. Über Thanksgiving kommt mich dann Axel (einer der Jungs aus Würzburg) aus Miami besuchen und danach neigt sich das Semester auch schon ganz stark dem Ende zu und damit rücken auch die ersehnten Semesterferien mit den großen Reiseplanungen etwas näher - aber dazu mehr beim nächsten Mal.
Viele Grüße aus Austin!
Take care & Hook'em

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